Was sollte man bei einem Wechsel der privaten Krankenversicherung beachten? Grundsätzliches und Spezielles rund um das Gebiet der privaten Krankenversicherungen (PKV) in Deutschland

05.August 2008

Einer der wichtigsten Punkte, die man bei einem Wechsel der Krankenversicherung beachten sollte, sind die Kündigungsfristen, die im Fall eines KV Wechsels greifen, denn wer will schon freiwillig  Beiträge für zwei Krankenversicherungen zahlen? Wohl ganz bestimmt niemand. Trotzdem kann das leicht passieren, wenn man die Kündigungsfristen außer Acht lässt und nicht gebührend beachtet. In vielen Fällen kommt es nämlich vor, dass dieser Punkt einfach übersehen wird. Dabei sollte eigentlich jedem vollkommen klar sein, dass im Fall einer Kündigung natürlich logischerweise eine Kündigungsfrist einzuhalten ist. Bei den meisten Versicherungen ist ein Vertrag bloß zum Ende eines Versicherungsjahres bei einer Kündigung bis spätestens drei Monate zuvor zu beenden. Wenn sich der Beginn der neuen Versicherung mit dem Beginn der neuen KV überschneidet, so muss man leider Gottes in den sauren Apfel beißen und es müssen für diese Zeit an zwei Versicherungen für zwei Verträge die Beiträge gezahlt werden. Zudem sollte man bedenken, dass die Beiträge immer auch was mit dem Alter des Versicherten zu tun haben, denn bei einer PKV richtet sich die Höhe der Beiträge auch unter anderem am Eintrittsalter und an Dingen wie dem Umfang des ausgesuchten Versicherungsschutzes. Auch der Gesundheitszustand, den man bei der Antragstellung angeben muss, ist für die Höhe der Beiträge, die man monatlich an seine PKV bezahlen muss, von großer Relevanz und sollte daher in alle Überlegungen in Bezug auf einen Wechsel der eigenen Versicherungen mit einfließen und vernünftig in Betracht gezogen werden. Eine Faustregel greift bei allen Versicherten: Umso niedriger das Eintrittsalter des Versicherten ist, wenn er bei einer PKV Mitglied Versichertengemeinschaft beitritt, umso niedriger sind die Beiträge, die er zu zahlen hat. Ist man älter, muss man dadurch resultierend auch höhere monatliche Beiträge in Kauf nehmen, das ist nun mal leider Gottes so. Eine private Krankenverscherung sollte man immer auf eine lange Zeit hin gesehen abschließen und dabei auch einen Beitragsvergleich zu Rate ziehen, der auf jeden berücksichtigt werden sollte. Daran sollte man auf jeden Fall mit als Erstes denken, wenn man über einer Wechsel der eigenen PKV anfängt nachzudenken.

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