Stress – Gesundheitsgefahr Nr. 1
28.Juli 2008
Stress hat viele Gesichter und viele Varianten. Einige davon sind gefährlich für die Gesundheit, wenn man sich im über längere Zeit aussetzt, andere anregend, wenn sie einen Menschen bei einer geforderten Leistung weder über,- noch unterfordern.Überfordern wir jedenfalls eine Beziehung ein dauerhafter Streit ums Geld. Treffen in einer solchen Partnerschaft unterschiedliche Charaktere aufeinander, kommt man um Streit kaum herum. Ist einer sparsam, der andere freigiebig, muss man nach Strategien suchen, um diesen grundlegend verschiedenen Ansätze, mit Geld umzugehen, unter einen Hut zu bringen.
Fünf verschiedene Verhaltensregeln, können einen zerstörerischen Dauerstreit über die Familienfinanzen verhindern helfen.
Zuerst ist eine offene Kommunikation wichtig. Zwar gibt es eine gewisse gesellschaftlich bedingte Hemmung, Gelddinge offen anzusprechen, die man jedoch zugunsten seiner Beziehung überwinden sollte. Klare Absprachen darüber, was mit dem Haushaltseinkommen geschehen soll, sind wenigstens einmal im Monat Pflicht. Das verhindert Eigenmächtigkeiten eines Partners, die, egal wie gut sie gemeint sind, auf jeden Fall zu vermehrtem Beziehungsstress führen werden.
Eine Partnerschaft beruht auf Vertrauen. Dieses sollte nicht bei Geldangelegenheiten enden. Gerade hier ist es entscheidend, dass jeder mit offenen Karten spielt und keine Heimlichkeiten vollführt. Gemeinsame Konten sind daher für Paare, die sich Vertrauen schenken, eine Selbstverständlichkeit. Auch sollte keiner geheime Reserven anlegen, mit denen er ohne Wissen des anderen hantiert.
Um jeden Streit ums Thema Geld zu vermeiden, muss man auch einmal nachgeben können. Eine unterschiedliche Sicht darauf, wie man mit Geld umgehen sollte, muss der andere Partner auch einmal akzeptieren können, selbst wenn es seiner Meinung widerspricht. Wer immer darauf besteht, seine Ansicht als allgemein gültig durchzusetzen, tut seiner Partnerschaft auf Dauer keinen Gefallen.
Egal wer in der Gemeinschaft überhaupt oder mehr Geld nach Hause bringt, sollte ihm das nicht automatisch das Recht einräumen, auch allein über die Verwendung zu bestimmen. Das Motto „wer zahlt, schafft an”, ist in einer Partnerschaft völlig fehlt am Platz.
Wer knausert und sich niemals etwas gönnt, was er sich mit seinem Geld Gutes tun könnte, nimmt diesen Bereich zu ernst, um auf Dauer entspannt damit umgehen zu können. Geld ist kein Selbstzweck, daher muss man auch einmal großzügig sein können, vor allem zu sich selbst.
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