Mit welchen Leistungen kann man bei der Privaten rechnen?
17.Juni 2008
Wer gern den Status eines Privatpatienten einnehmen will, sollte es dennoch nicht verpassen, Vergleiche zwischen den einzelnen Anbietern zu unternehmen. Schließlich gelten mitunter unterschiedliche Konditionen und nicht einzig und allein die Beitragshöhe sollte über die Wahl des geeigneten Anbieters entscheiden.Grundsätzlich gilt, dass sich der Schutz auf die Bundesrepublik, Europa und für die Dauer von meist einem Monat auf Länder erstreckt, die nicht zum europäischen Ausland gehören.
Stellt sich aufgrund einer Verletzung oder einer Erkrankung heraus, dass ein Patient als nicht transportfähig gilt, wird meist ein Versicherungsschutz für drei Monate angeboten. Doch muss parallel dazu auch sichergestellt sein, dass ein Rücktransport in die Heimat nicht ohne zusätzliche Gefährdungen verbunden ist.
Erscheinen diese Versicherungsbedingungen als nicht ausreichend, besteht die Chance, den Schutz auch individuell erweitern zu lassen und der Versicherungsnehmer kann einen anderen Tarif wählen.
So gibt es auch private Versicherer, die Tarife im Angebot haben, die einen unbegrenzten Versicherungsschutz weltweit bieten.
Doch ist von vornherein ein langer Auslandsaufenthalt geplant, ist es ratsam, seine Versicherung zu informieren, damit es im Schadensfall nicht zu Unstimmigkeiten kommt.
Dann kann der Fall eintreten, dass sogenannte Klima- oder Risikobeiträge zusätzlich gezahlt werden müssen. Zum Plis gehört, dass der Patient im Ausland die gleichen Leistungen in Anspruch nehmen kann, wie in der Heimat.
In der Praxis wird aber auch immer deutlich, dass Rechnungen für ärztliche Behandlungen in der Schweiz oder den USA wesentlich höher ausfallen als in der Bundesrepublik. Unter ungünstigen Bedingungen muss dann auch der privat Versicherte den Differenzbetrag selber bezahlen.
Eine adäquate Auslandskrankenversicherung kann in solchen Fällen für Abhilfe sorgen. Im Zweifelsfall sollte man frühzeitig nachfragen, ob ein zusätzlicher Schutz erforderlich ist, denn wer sich regelmäßig über einen langen Zeitraum im Ausland aufhalten muss, kann mit niedrigen Beträgen für einen erweiterten Schutz sorgen.
Doch nicht nur die Konditionen, sondern auch die Beiträge dafür unterscheiden sich erheblich voneinander, sodass niemand ohne Vergleiche auskommt, wenn man rundum angesichert sein und dennoch kein Vermögen dafür hinblättern will.
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