Monatsarchiv für August, 2008
Viele Versicherte sind in Bezug auf die Entwicklungen auf dem Markt der Krankenversicherungen „verunsichert”, um mal ein kleines Wirtspiel heran zu ziehen. Denn auf Grund der „drohenden” Gesundheitsreform, die ab dem kommenden Jahr greifen wird, kann man sagen, dass einige Versicherte erst mal abwarten wollen, was sich denn im Großen und Ganzen an Neuerungen ergeben wird. Denn man darf einen Umstand nicht außer Acht lassen: Im Rahmen einer privaten Krankenversicherung (PKV) wird für jeden Versicherten ein individueller Beitrag errechnet, der abhängig von Parametern wie zum Beispiel Geschlecht, Alter, oder Gesundheitszustand des Versicherten bei Vertragsabschluss und des Umfangs der Leistungen, die in dem individuellen Tarif mit der privaten Krankenversicherung (PKV) vereinbart wurden. Wenn sich der Gesundheitszustand im Laufe der Versicherungsdauer verändern sollte, ändert sich aber nichts an dem Beitrag für den Versicherten. Anpassungen des Beitrags werden nur im Rahmen einer Tarifgruppe und nicht für einzelne Versicherte vorgenommen. Ein Beispiel: Weil Frauen statistisch gesehen eine allgemein höhere Lebenserwartung haben, müssen Frauen in der Regel einen höheren Beitrag bezahlen, als dies bei Männern der Fall ist. Da hat sich allerdings auf Grund des so genannten Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) einiges geändert, zum Beispiel bei dem Bereich der Schwangerschafts- und Mutterschaftskosten. Diese Kosten werden nicht mehr ausschließlich von weiblichen Versicherten getragen, sondern paritätisch von Frauen und Männern zu gleichen Anteilen. Man sieht also: Es gibt einige Unterschiede zwischen der privaten Krankenversicherung (PKV) und der gesetzlichen Krankenversicherung GKV), und durch die anstehende Gesundheitsreform wird sich im Großen und Ganzen noch einiges ändern, das ist nicht von der Hand zu weisen. Man fährt auf jeden Fall als Versicherter am besten damit, wenn man erst einmal in aller Ruhe und mit der nötigen Aufmerksamkeit im Vorfeld alle Änderungen sondiert und dann zeitig entscheidet, was man denn genau für sich selbst in Bezug auf die eigene Krankenversicherung ändern will.
26. August 2008
Ein Mitglied in einer privaten Krankenversicherung (PKV) kann im Prinzip jeder werden, ganz gleich ob man als Arbeiter, als Angestellter oder als Beamter tätig ist. Freiberufler und Selbstständige können sich in einer privaten Krankenversicherung (PKV) ohnehin auf jeden Fall privat versichern lassen, und bei Beamten ist der Fall so, dass sich diese Gruppe eh selbst um ihre Krankenversicherung kümmern muss. Bei den anderen Gruppen ist die Option, einer privaten Krankenversicherung (PKV) beitreten zu können, allerdings anders geregelt, was man auf jeden Fall beachten muss, wenn man daran denkt, Mitglied in einer privaten Krankenversicherung (PKV) werden zu wollen: Arbeiter und Angestellte müssen eine fest gelegte Höhe bei ihrem Bruttolohn pro Jahr nachweisen können, davon ist nämlich eine potentielle Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung (PKV) abhängig. Diese so genannte Beitragsbemessungsgrenze liegt in diesem Jahr bei einem Betrag von exakt 48.150 Euro im Jahr und auf den Monat runter gerechnet bei genau 4.012,50 Euro. Nur wenn man diese Einkommenshöhe erreicht hat ist es machbar, in eine privaten Krankenversicherung (PKV) beizutreten, weil der Gesetzgeber logischerweise aus eigenem Interesse das Gros der Berufstätigen in Deutschland in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sehen möchte, weil dies dem Nutzen der Solidaritätsgemeinschaft dient. Von dieser Einstellung profitieren in der Regel insbesondere die Geringverdiener unter den deutschen Beschäftigten, die als Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sind, keine Frage. So kann man im Großen und Ganzen ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen die These aufstellen, dass auf Grund der kommenden Gesundheitsreform, die im nächsten Jahr gültig werden wird, eine Hülle und Fülle von Neuerungen und/oder Änderungen auf die Versicherten in Deutschland zukommen wird – ganz egal ist dabei, ob es sich um Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) oder um Mitglieder in einer privaten Krankenversicherung (PKV) handeln mag. Um dies vorher zu sehen, muss man kein Prophet sein. Und deswegen sollte man sich als Versicherter zeitig informieren, was denn genau für Änderungen und Innovationen auf einen zukommen, ganz besonders, wenn man Mitglied in einer privaten Krankenversicherung (PKV) ist, das ist nicht von der Hand zu weisen. Eine ausführliche Tarifübersicht finden Sie bei Monetos.de
25. August 2008
Ein Versicherungsvergleich der privaten Krankenversicherung ist über das World Wide Web in der heutigen Zeit leicht zu machen. Der PKV Vergleich wird nach den eigenen individuellen Leistungswünschen gemacht und ist in der Regel völlig unverbindlich und ganz kostenlos. Man sucht sich in einem Online Formular den gewünschten Leistungsumfang aus und gibt seine relevanten persönlichen Daten an, damit man das Ergebnis des Vergleichs auch mitgeteilt bekommt. So ein Online Formular ist dank der benutzerfreundlichen Bedienung kinderleicht zu handhaben. So werden Pflichtangaben speziell gekennzeichnet, und man kann das Online Formular, mir dessen Hilfe man einen Vergleich der einzelnen privaten Krankenversicherungen in Angriff nehmen will, erst in dem Moment abschicken, wenn man alle wichtigen, erforderlichen Daten in das Online Formular eingetragen hat. Ein PKV Vergleich und am besten noch eine zusätzliche Unterhaltung mit einem Berater, der sich auf dem Gebiet der einzelnen privaten Krankenversicherungen bestens auskennt, weil er sich beruflich damit auseinander setzt, sollte oberstes Gebot sein. Denn nur auf diese Art und Weise, also mit Hilfe eines PKV Vergleichs, hat man die Option, auch de facto die PKV unter den einzelnen privaten Krankenversicherungen zu finden, die auch wirklich in Bezug auf zum Beispiel Beitrag, Tarif, Leistungen, Kosten etc. pp. zu einem individuell passt, das steht vollkommen außer Frage. Denn die einzelnen privaten Krankenversicherungen bieten ihre Leistungen zu sehr unterschiedlichen Bedingungen und damit auch zu höchst verschiedenen Beiträgen an. Allein aus diesem Grund schon sollte man hingehen und in aller Ruhe und mit der nötigen Sorgfalt die einzelnen privaten Krankenversicherungen (PKV) miteinander vergleichen, denn die Wahl einer privaten Krankenversicherung ist meist einen Wahl für das ganze Leben – zumindest sollte das in der Regel der Fall sein. So steht es also auf jeden Fall außer Frage, dass nur derjenige Versicherte am Ende mit der Auswahl aus den einzelnen privaten Krankenversicherungen zufrieden sein wird, der vorher einen ausgiebigen PKV Vergleich durchgeführt hat und zudem noch einen Experten um Rat gefragt hat, am also eine zusätzliche Unterhaltung mit einem Berater gemacht hat, der sich auf dem Gebiet der einzelnen privaten Krankenversicherungen bestens auskennt, weil er sich beruflich damit auseinander setzt.
22. August 2008
Auf dem Gebiet der Krankenversicherungen, ganz losgelöst davon, ob es sich um die privaten Krankenversicherungen (PKV) oder um die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) dabei handelt, tut sich so einiges. Einer der Gründe für diese Veränderungen ist die kommende Gesundheitsreform, die unmittelbar vor der Tür steht und für eine Hülle und Fülle an Neuerungen auf dem Gebiet der Krankenversicherungen (KV) sorgen wird. Wer also heute überlegt, in die private Krankenversicherung zu wechseln oder sich zum ersten Mal als Mitglied einer privaten Krankenversicherung an zu schließen und sich somit privat zu versichern, muss auf jeden Fall daran denken und darf nicht außer Acht lassen, dass sich nicht nur auf Grund der Reform eine Vielzahl von Änderungen, Neuerungen und Spezifikationen ergeben, die für eine Mitgliedschaft in einer Krankenversicherung von entscheidender Bedeutung sind und noch mehr und mehr werden sein. So ist es oberste Pflicht, dass man erst einmal einen genauen und guten Vergleich der einzelnen privaten Krankenversicherungen anstellt, damit man heraus finden kann, welche private Krankenversicherung in Bezug auf zum Beispiel Tarife, Beiträge und Leistungen individuell passt und welche private Krankenversicherung nicht das bietet, was für einen ganz persönlich am besten und am sinnvollsten ist. Wer nicht in die private Krankenversicherung wechseln kann oder will, der sollte sich auf so genannte Zusatzversicherungen bei seiner Recherche konzentrieren. Als gesetzlich Versicherter kann man durch Zusatzversicherungen wie zum Beispiel Krankentagegeld, Krankenhaustagegeld, Auslandsversicherungen oder Zahnersatzversicherungen so absichern, dass er sich auf dem Niveau eines Mitglieds einer privaten Krankenversicherung wähnen kann. Nur wer sich umfassend und mit der gebührenden Sorgfalt über die Bedingungen der Krankenversicherungen informiert, nur der ist dann letzten Endes auch ausreichend genug in Bezug auf Versicherungen in Kenntnis gesetzt. Zudem sollte man die Option nicht außer Acht lassen, die Möglichkeit zu nutzen, sich von Experten beraten zu lassen, um die einzelnen Versicherungen miteinander vergleichen zu lassen und dann im Anschluss daran die empfohlenen Versicherungsangebote zu nutzen, indem man sich dann für eine Krankenversicherung entscheidet.
21. August 2008
Die Gesundheitsreform, wieder einmal, hat nicht nur die bereits bekannten Nachteile insbesondere für die Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung, sondern sie entwickelt mitunter auch einen ausgesprochen zynischen Humor. Der neue, so genannte Gesundheitsfonds, der ab nächstem Jahr die Gelder für alle gesetzlichen Krankenkassen einzieht und an die einzelnen Anbieter nach einem bestimmten Schlüssel verteilt, hat bedenkliche Kriterien zu Grunde liegen, die für die Höhe der jeweilige Mittel entscheidend sind. Hier zeigt sich über deutlich, dass man einen Staatsauftrag, für die Wohlfahrt der Bürger zu sorgen, schlecht mit betriebswirtschaftlichen Erfordernissen kombinieren kann. Ziel der staatlichen Gesundheitsfürsorge kann ja eigentlich nur sein, den Gesunden zu helfen, gesund zu bleiben, und den Kranken, möglichst schnell wieder gesund zu werden. Folgerichtig müsste der Schwerpunkt der Finanzierung der gesetzlichen Kassen bei der Vorsorge liegen. Das Gegenteil ist der Fall. Die Kassen erhalten aus dem Fonds genau dann mehr Geld, wenn bei ihnen möglichst viele bereits kranke Menschen versichert sind, oder solche, bei denen der Ausbruch einer Erkrankung auf Grundlage der vorhandenen Daten wahrscheinlich ist. Die Kassen haben also nach Lage der Dinge ein finanzielles Interesse daran, möglichst viele potentielle Risiken zu versichern, noch besser, viele bereits eingetretene Risiken. Das kann natürlich kein Anreiz dafür sein, Krankheiten zu verhindern helfen. Zwar verursacht ein Gesunder naheliegender Weise kaum Kosten für eine Versicherung. Allerdings bringt ihr ein Kranker wesentlich mehr Geld in die Kasse. Obwohl sich nicht alle Krankheiten in ihrem Kostenverlauf genau vorhersagen lassen, kann man doch für die meisten Fälle eine statistische Wahrscheinlichkeit ermitteln. So ist es im Augenblick für die Kassen von großem Interesse, in ihren Versichertenunterlagen nach möglichste viele Risikopatienten zu suchen, um einen großen Anteil aus dem neuen Strukturfonds zu erhalten. Die Gesunden nutzten dafür gar nicht, sondern schmälern die jährlichen Einnahmen. Das ist ein völlig falscher Anreiz. Überspitzt ausgedrückt, hätten die Versicherungen nunmehr allen Grund, ihren Kunden zu ungesundem Lebenswandel zu raten, damit sie sich für die Kasse rechnen. Noch besser nach dieser Logik, Kranke auch krank zu lassen. Jeder Versicherte, der auf Kosten der Kasse wieder seine Gesundheit herstellen konnte, schmälert die Einnahmen.Es wurde hier schon öfter erwähnt: die nächste Gesundheitsreform kommt bestimmt.
21. August 2008
Eine Vielzahl von Erkrankungen hat ihre Ursache im modernen Lebensstil, der geprägt ist aus einem Überangebot und oft Überkonsum von Nahrungsmitteln auf der einen Seite. Die andere ist ein dramatischer Bewegungsmangel, der in unserem Alltag herrscht. Beinahe alle Tätigkeiten üben wir im Sitzen aus, es fängt auf dem Weg zur Arbeit schon an, wenn man im Auto oder Zug sitzt, setzt sich fort auf dem Bürostuhl und wieder zu Hause verbringt manch einer den Rest des Tages auf der Couch. Dabei ist gerade Bewegung die einfachste und wirkungsvollste Art, die Gesundheit zu erhalten. Allein sich dazu aufzuraffen, ist oft ein großes Problem. Der „innere Schweinehund” ist meistens dagegen. Aber man kann ihn überlisten oder mit ihm zusammenarbeiten. Wie das geht, hat man nun wissenschaftlich untersucht.
Es gibt ja offenkundig eine Menge Menschen, denen es durchaus jeden Tag gelingt, sich zum Morgen,- oder Abendlauf zu motivieren oder sich sonst körperlich aktiv zu betätigen. Warum es andere nicht schaffen, obwohl sie es sich immer wieder vornehmen, hat man bei dieser Untersuchung versucht aufzuklären.
Erste Erkenntnis, warum die Macher es schaffen, die anderen aber beim dauernden Versuch bleiben, liegt darin, wie man sich selbst managt. Die, die es schaffen, haben Strategien entwickelt, ihre Ziele entgegen innerer und äußerer Widrigkeiten auch anzugehen. Diese Gruppe ist auch eher in der Lage zu handeln, statt abzuwarten und kann unangenehmes im Jetzt besser mit später zu erreichenden Zielen abgleichen. Sie lässt sich von Problemen nicht aufhalten und nimmt Herausforderungen gerne an. Eine simple Methode ist zum Beispiel, sich auf das gute Gefühl zu konzentrieren, das man nach dem Joggen hat, statt sich mit Gedanken an die bevorstehende Anstrengung zu demotivieren.
Ausreden zu finden fällt der Vergleichsgruppe hingegen leicht. Es ist diejenige, die zwar gerne Sport treiben möchte, den Wunsch jedoch nicht umsetzt. Die Energie, die im Erfinden von Ausreden oder dem Nachdenken darüber, ob man nun heute morgen in die Kälte raus gehen sollte oder nicht, steht für die eigentliche Tätigkeit nicht mehr zur Verfügung. Ausreden sind da oft schnell gefunden, etwas irgendwelche Wehwehchen, die einen daran hindern, Sport zu treiben, obwohl man es eigentlich gerne wollte. Aber gerade wenn man schon Beschwerden hat, sollte man sich erst Recht bewegen, da gerade der Bewegungsmangel Krankheitsverursacher Nummer eins ist.
Dazu kann man klein anfangen, indem man seinen Alltag etwas modifiziert, zum Beispiel täglich zu Fuß einkaufen geht anstatt einmal die Woche mit dem Auto. Auch über die Treppe kann man aus dem Haus gelangen und wieder zurück in die Wohnung, statt mit dem Aufzug zu fahren. Hat man das einmal umgesetzt, kann man sich weitere Ziele stecken und ist dabei motiviert, weil man schon ein Stück erfolgreich geschafft hat.
Motivierend können auch Partner wirken, die einen beim Sport mitziehen und die Begeisterung aufrecht erhalten.
07. August 2008
Auf Grund der Tatsache, dass die Gesundheitsreform, die vor der Tür steht, stellen sich viele Mitglieder, die in einer privaten Krankenversicherung (PKV) versichert sind, die Kardinalsfrage: Lohnt sich ein Wechsel der privaten Krankenversicherung (PKV) denn auch überhaupt?Ab dem kommenden Jahr 2009 kann man innerhalb des ersten halben Jahres seine Altersrückstellungen in der privaten Krankenversicherung in die neue private Krankenversicherung (PKV) mit nehmen, aber lohnt sich ein Wechsel der privaten Krankenversicherung (PKV) denn auch wirklich, und auf was muss man bei einem Wechsel seiner privaten Krankenversicherung (PKV) achten?
Ob ein Wechsel der privaten Krankenversicherung (PKV) eine Verbesserung bringt, kann man so pauschal nicht sagen, weil es immer von der individuellen Situation abhängig ist. Aber man sollte auf jeden Fall einen Wechsel der privaten Krankenversicherung (PKV) im Auge behalten, wenn es so ist, dass man mit der privaten Krankenversicherung (PKV), in der man zu dem jetzigen Zeitpunkt als Mitglied versichert ist, aus bestimmtem Grunde nicht besonders zufrieden ist.
EIn Wechsel innerhalb des ersten halben Jahres im kommenden Jahr 2009 birgt den Vorteil, dass man seine Altersrückstellungen zu der neuen privaten Krankenversicherung (PKV) transportieren kann, allerdings nur im Rahmen des neuen Basistarifs. Die gesetzliche Regelung der Regierung sieht vor, dass man dass man bei der privaten Krankenversicherung (PKV), zu der man dann wechselt, anderthalb Jahre in deren Basistarif verweilen muss und erst im Anschluss an diesen Zeitraum in einen vorteilhafteren Tarif wechseln kann.
Weil der besagte Basistarif dem Grundtarif der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mehr als nur entfernt ähnelt, tun sich wechselwillige Mitglieder einer privaten Krankenversicherung (PKV) schwer mit einem Wechsel. Von Bedeutung ist es zudem, dass man nach anderthalb Jahren keine Gesundheitsprüfung machen braucht, sondern direkt in den vorteilhafteren Tarif eingestuft wird. Weil man ja anderthalb Jahre nun dann nur einen schlechteren Tarif hatte, gilt es zu klären, ob man für diesen Zeitraum gewisse Zusatzversicherungen abschließen sollte, mit deren Hilfe man Lücken in seinem Versichertenstatus abdecken kann. Im Falle der Entscheidung für eine neue private Krankenversicherung (PKV) muss man eine Hülle und Fülle von wichtigen Faktoren beachten und dabei nicht bloß auf die Leistungen, Tarife, Beiträge und Preise achten.
06. August 2008
Einer der wichtigsten Punkte, die man bei einem Wechsel der Krankenversicherung beachten sollte, sind die Kündigungsfristen, die im Fall eines KV Wechsels greifen, denn wer will schon freiwillig Beiträge für zwei Krankenversicherungen zahlen? Wohl ganz bestimmt niemand. Trotzdem kann das leicht passieren, wenn man die Kündigungsfristen außer Acht lässt und nicht gebührend beachtet. In vielen Fällen kommt es nämlich vor, dass dieser Punkt einfach übersehen wird. Dabei sollte eigentlich jedem vollkommen klar sein, dass im Fall einer Kündigung natürlich logischerweise eine Kündigungsfrist einzuhalten ist. Bei den meisten Versicherungen ist ein Vertrag bloß zum Ende eines Versicherungsjahres bei einer Kündigung bis spätestens drei Monate zuvor zu beenden. Wenn sich der Beginn der neuen Versicherung mit dem Beginn der neuen KV überschneidet, so muss man leider Gottes in den sauren Apfel beißen und es müssen für diese Zeit an zwei Versicherungen für zwei Verträge die Beiträge gezahlt werden. Zudem sollte man bedenken, dass die Beiträge immer auch was mit dem Alter des Versicherten zu tun haben, denn bei einer PKV richtet sich die Höhe der Beiträge auch unter anderem am Eintrittsalter und an Dingen wie dem Umfang des ausgesuchten Versicherungsschutzes. Auch der Gesundheitszustand, den man bei der Antragstellung angeben muss, ist für die Höhe der Beiträge, die man monatlich an seine PKV bezahlen muss, von großer Relevanz und sollte daher in alle Überlegungen in Bezug auf einen Wechsel der eigenen Versicherungen mit einfließen und vernünftig in Betracht gezogen werden. Eine Faustregel greift bei allen Versicherten: Umso niedriger das Eintrittsalter des Versicherten ist, wenn er bei einer PKV Mitglied Versichertengemeinschaft beitritt, umso niedriger sind die Beiträge, die er zu zahlen hat. Ist man älter, muss man dadurch resultierend auch höhere monatliche Beiträge in Kauf nehmen, das ist nun mal leider Gottes so. Eine private Krankenverscherung sollte man immer auf eine lange Zeit hin gesehen abschließen und dabei auch einen Beitragsvergleich zu Rate ziehen, der auf jeden berücksichtigt werden sollte. Daran sollte man auf jeden Fall mit als Erstes denken, wenn man über einer Wechsel der eigenen PKV anfängt nachzudenken.
05. August 2008
Besonders, wenn es um präventive Maßnahmen im Feld der Gesundheit geht, muss die Gewährung der Sicherheit einen definitiven Mittelpunkt in den eigenen Überlegungen darstellen. Man kann sich in Deutschland bei gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen versichern lassen und bekommt von diesen einen Rundumschutz angeboten. Bei einem Abschluss einer Versicherung muss man auch an eine Berufsunfähigkeit (BU) denkendem eine BU kann jeden treffen. Es ist sicherer, zeitig vor zu sorgen und jetzt Geld zu sparen, indem man einen Versicherungsvergleich für Verbraucher zu Rate zieht, über den man mehr Informationen über die privaten Krankenversicherungen bekommen kann. Diesen Vergleich kann man unterschiedlich angehen; ein Vergleich der Versicherungen auf unterschiedliche Art und Weise, denn privaten Krankenversicherungen sind Versicherungsunternehmen und kalkulieren auf eine privatwirtschaftliche Weise, während die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) sich an bestehende Vorschriften bezüglich die Höhe der Beiträge und dem Leistungsumfang zum Beispiel zu halten haben. Die GKV unterliegt den Regelungen unseres deutschen Sozialversicherungs- und Gesundheitssystems und wird durch die Krankenkassen-, Primär- und Ersatzkassen getragen. Private Krankenversicherungen sind Körperschaften des öffentlichen Rechts und werden von privaten Firmen unterhalten. Die PKV müssen wie andere Versicherungsgesellschaften auch das Prinzip der so genannten Rechts- und Finanzaufsicht des Bundesaufsichtsamtes beachten, das im Bereich des Versicherungswesens zum Tragen kommt. Bei privaten Krankenversicherungen greifen die Mechanismen der Marktwirtschaf, was bedeutet, dass die PKV bei jeder zu versichernden Person das persönliche Preis-Leistungsverhältnis bei der Höhe der Beiträge zu Grunde legt, und dass die privaten Krankenversicherung im Vergleich zu ihren „Kollegen” bei der GKV nicht verpflichtet sind, jeden Antragsteller auch auf zu nehmen. Denn die gesetzlichen Krankenversicherungen müssen gemäß des Solidaritätsprinzips jeden Antragsteller aufnehmen. Die Beiträge richten sich nach den Einkünften , und losgelöst von Geschlecht, Vorerkrankungen, Alter und speziellen Risiken können alle Mitglieder der gesetzlichen Kassen von denselben medizinischen Tarifen auf der Grundlage des so genannten Umlageverfahrens profitieren. Die Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen müssen die bestehenden Kosten abdecken, Mitglieder der GKV besitzen im Fall einer Krankheit auf Grund ihrer Beiträge einen unmittelbaren Anspruch auf Leistungen.
04. August 2008
Ein interessantes Feldexperiment läuft derzeit gerade in England, an dem sich die Auswirkungen von übermäßigem Stress auf die Gesundheit exzellent beobachten lassen. Anlass dafür ist die noch immer nicht überwundene Finanzkrise, die gerade Angehörige der Finanzberufe seit Monaten in Atem hält. Seit Beginn der Turbolenze an den Finanzmärkten steigt dort die Anzahl der Patienten, die an stressbedingten Krankheiten leiden, geradezu explosionsartig. Bis zu vierzig Prozent mehr Menschen wenden sich an Ärzte der einschlägigen Fachgebiete, als noch vor kurzer Zeit. Der Zusammenhang zwischen beruflicher Belastung und Erkrankung liegt hier so nahe, dass die Mediziner eine eindeutige Verbindung sehen. Zuletzt war es die Immobilienkrise, die endgültig zu einer völligen Überlastung besonders des Bankenmanagements wurde. Die Angst zu versagen und eventuell das eigene Unternehmen in den Konkurs zu führen, halten viele Spitzenkräfte nur noch mit professioneller Hilfe aus. Aber auch in den unteren Rängen setzt die Aussicht, alsbald seine Job zu verlieren, den Nerven zu.Die klassischen Symptome für Stresskrankheiten sind vielfältig vertreten. Die Patienten finden auf Grund der Anspannung nicht mehr in den Schlaf oder greifen zu allen möglichen Drogen, um sich damit zu beruhigen oder die Stimmung aufzuhellen. Das Spektrum reicht von Alkohol bis zu Medikamenten. Angstsyndrome und depressive Zustände sind ebenso häufig anzutreffen. Sollte tatsächlich eine Rezession einsetzen, wird sich die Lage nach Ansicht der Fachleute noch verschlimmern.
Die Unternehmen haben größtenteils die Dramatik der Lage erkannt, nicht zuletzt, da die Mitarbeiter in verantwortlichen Positionen meisten selbst betroffen sind. Viele Banken bieten intern Hilfen an, die verschiedene Therapien und Vorbeugemaßnahmen umfassen, um die Arbeitskraft ihrer wertvollsten Mitarbeiter zu erhalten und um ihnen beizubringen, mit derart großen Belastungen umzugehen, die im Augenblick auf sie zukommen.
Vielleicht wäre diese Krise für so manchen ein geeigneter Anlass, sein Leben neu zu bewerten und neuen Prioritäten zu setzen. Ob es wirklich zu einem erfüllten Leben beiträgt ein hohes Einkommen zu Lasten der eigenen Gesundheit zu erzielen, sollte man sich überlegen, bevor es dazu zu spät ist.
01. August 2008